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TRANEXAMSÄURE kohlpharma 100 mg/ml Inj.-/Inf.-Lsg. 10X5 ml

Abb. ähnlich

62,20 € 2
1.244,00 € / 1 l 2
Netto-Menge: 50 ml
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Rezeptart

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Unbekannt
GPSR-Informationen
kohlpharma GmbH
Im Holzhau 8
66663 Merzig
Deutschland

Webseite: https://www.kohlpharma.com
Tel: +49 800 9209300
E-Mail: info@kohlpharma.com
Impressum: https://www.kohlpharma.com/impressum/
Details
PZN 20106054
Anbieter kohlpharma GmbH
Packungsgröße 10X5 ml
Packungsnorm N2
Darreichungsform Injektionslösung
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Import/Reimport ja, Original PZN 01218072
Anwendungshinweise
  • Die Injektionslösung sollte nur langsam in eine Vene verabreicht werden.
  • Das Arzneimittel darf nicht in die Muskulatur oder die Wirbelsäule (intrathekale Anwendung) injiziert werden.
  • Die Injektionslösung wird Ihnen ausschließlich als langsame Injektion oder Infusion in eine Vene verabreicht und sollte nicht über einen anderen Verabreichungsweg gegeben werden. Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosierung festlegen und entscheiden, wie lange die Injektionslösung bei Ihnen angewendet wird.
  • Anwendung bei Kindern
    • Bei Anwendung der Injektionslösung bei Kindern über 1 Jahr orientiert sich die Dosierung am Gewicht des Kindes. Ihr Arzt wird die für das Kind richtige Dosierung festlegen und entscheiden, wie lange dem Kind das Arzneimittel verabreicht wird.
  • Anwendung bei älteren Patienten
    • Eine Verringerung der Dosis ist nur notwendig, wenn ein Hinweis auf eine eingeschränkte Nierenfunktion vorliegt.
  • Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
    • Wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, wird Ihre Tranexamsäure-Dosis anhand eines Bluttests festgelegt (Serumkreatininspiegel).
  • Anwendung bei Patienten mit Leberproblemen
    • Es ist keine Verringerung der Dosis notwendig.

 

  • Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde als vorgesehen
    • Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde als vorgesehen, kann es zu einem vorübergehenden Blutdruckabfall kommen.
    • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.
Zusammensetzung
bezogen auf 5 Milliliter
500 mg Tranexamsäure
+ Wasser, für Injektionszwecke
Gegenanzeigen
  • Die Injektionslösung darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Tranexamsäure oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie derzeit eine Erkrankung haben, die zu Blutgerinnseln führt.
    • wenn Sie an einer so genannten Verbrauchskoagulopathie leiden, bei der Blut im gesamten Körper anfängt zu gerinnen.
    • wenn Sie Nierenprobleme haben.
    • wenn Sie bereits einmal Krampfanfälle hatten.
  • Wegen der Gefahr von Krampfanfällen und Hirnschwellung darf Cyklokapron-Injektionslösung nicht in die Wirbelsäule (intrathekale Anwendung), epidural (um das Rückenmark herum) oder in das Gehirn verabreicht werden.
  • Wenn Sie glauben, dass hiervon etwas auf Sie zutrifft, oder wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie vor einer Behandlung mit Ihrem Arzt.
Nebenwirkungen
  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei dem Arzneimittel beobachtete Nebenwirkungen
    • Die folgenden Nebenwirkungen wurden beobachtet:
      • Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
        • Auswirkungen auf den Magen-Darm-Bereich: Übelkeit, Erbrechen, Durchfall
      • Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
        • Auswirkungen auf die Haut: Hautausschlag
      • Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)
        • Unwohlsein mit niedrigem Blutdruck (Hypotonie), mit oder ohne Bewusstlosigkeit besonders dann, wenn die Injektion zu schnell erfolgte
        • Blutgerinnsel
        • Auswirkungen auf das Nervensystem: Krampfanfälle
        • Auswirkungen auf die Augen: Sehstörungen einschließlich Störungen des Farbensehens
        • Auswirkungen auf das Immunsystem: allergische Reaktionen
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.
Wechselwirkungen
  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Sie sollten Ihren Arzt speziell darauf hinweisen, wenn Sie Folgendes einnehmen oder anwenden:
      • andere Arzneimittel zur Steigerung der Blutgerinnung (sogenannte Antifibrinolytika),
      • Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (sogenannte Thrombolytika),
      • alle hormonhaltigen Verhütungsmethoden.
Schwangerschaftshinweise
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillzeit
    • Tranexamsäure geht in die Muttermilch über. Daher wird die Anwendung der Injektionslösung bei stillenden Frauen nicht empfohlen.
  • Schwangerschaf
    • Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, bitten Sie Ihren Arzt oder Apotheker sicherzustellen, dass Sie eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.
Hinweise
  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Dieses Arzneimittel darf Ihnen nur direkt in eine Vene gegeben werden, entweder als intravenöse Infusion (i. v.) oder als intravenöse Injektion (i. v. Bolusgabe). Dieses Arzneimittel darf nicht in die Wirbelsäule (intrathekaleAnwendung), epidural (um das Rückenmark herum) oder in das Gehirn verabreicht werden. Es wurde über schwerwiegende Schäden berichtet, wenn dieses Arzneimittel in die Wirbelsäule verabreicht wurde (intrathekale Anwendung). Wenn Sie während oder kurz nach der Verabreichung dieses Arzneimittels Schmerzen im Rücken oder in den Beinen bemerken, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass eine der nachfolgend genannten Gegebenheiten auf Sie zutrifft, damit er entscheiden kann, ob Cyklokapron-Injektionslösung für Sie geeignet ist:
      • Wenn Sie Blut im Urin hatten, kann das Präparat zu einem Verschluss der Harnwege führen.
      • Wenn bei Ihnen das Risiko von Blutgerinnseln besteht. Das Risiko für das Auftreten von Blutgerinnseln kann bei Patientinnen, die hormonhaltige Verhütungsmittel (Kontrazeptiva) anwenden, erhöht sein.
      • Wenn Sie ausgeprägte Blutgerinnsel oder Blutungen im ganzen Körper haben (Verbrauchskoagulopathie), kann es sein, dass die Injektionslösung für Sie nicht geeignet ist, es sei denn, Sie haben eine akute starke Blutung und Bluttests haben gezeigt, dass ein Prozess, der die Blutgerinnung hemmt (Fibrinolyse), aktiviert ist.
      • Wenn Sie bereits einmal Krampfanfälle hatten, sollte die Injektionslösung nicht angewendet werden. Zur Vermeidung von Krampfanfällen bei der Anwendung muss Ihr Arzt die geringstmögliche Dosis verabreichen.
      • Wenn Sie das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum anwenden, sollte besonders auf eine mögliche Störung des Farbensehens geachtet und die Behandlung falls erforderlich abgebrochen werden. Bei kontinuierlicher Langzeitanwendung sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen (Augenuntersuchungen einschließlich Sehschärfe, Farbensehen, Augenhintergrund, Gesichtsfeld etc.) angezeigt. Bei krankhaften Augenveränderungen, insbesondere bei Erkrankungen der Netzhaut, muss Ihr Arzt die Notwendigkeit einer Langzeitanwendung für Ihren Einzelfall zusammen mit einem Facharzt überprüfen.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zur Verkehrstüchtigkeit und zur Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.